Urlaub

Sicherlich haben sich einige bereits gewundert. Seit gestern Abend bin ich aus 14-tägigem Urlaub zurück. Bis ich alles nachgearbeitet habe und bevor es hier weiter geht, wird es mit Sicherheit eine Weile dauern...

"Der Weltraum - unendliche Weiten... Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung fünf Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat."

Während die Fans noch bis 8. Mai 2009 auf Star Trek XI und die neue U.S.S. Enterprise NCC-1701 warten müssen (und sich mit dem Star Trek XI Trailer vertrösten), können wir heute schon einen Blick in das Sonnensystem mit Planeten und Satelliten werfen.

Aber was hat das mit Suchmaschinenoptimierung zu tun? Bitte lies sehr aufmerksam:

Das Weltall


Das Weltall. Es besteht aus Himmelskörpern, den Planeten. Planeten werden von Satelliten umkreist, Satelliten sind Trabanten, die um einen Planeten in einer Umlaufbahn kreisen.

Das Ganze ergibt ein Sonnensystem. Ein System, welches aus einer kleinen Anzahl von Planeten besteht, und einer großen Anzahl von Satelliten, die um diese Planeten kreisen. Je größer ein Planet ist, desto mehr Satelliten umkreisen ihn. Die Sonne ist ein Zentralstern. Von ihm geht Energie und Wärme aus.

Das Sonnensystem ist Teil eines Sternsystems, einer Galaxie. Eine Galaxie ist Teil des Universums, aber auch Teil eines Galaxienhaufens...

Das World Wide Web


Die Satelliten sind die Satellitenseiten. Viele kleine Seiten, die den Planeten, also die Hauptseite umkreisen. Das Sonnensystem wäre ein Netzwerk von Planeten, also ein Netzwerk von Hauptseiten, die allesamt von vielen Satelliten umkreist werden. Je größer ein Planet, also eine Hauptseite, ist, je mehr Satellitenseiten umkreisen ihn.

Das Sonnensystem ist somit ein "eigenes Netzwerk", welches aus Haupt- und Satellitenseiten besteht.

Eine Galaxie wäre der themenrelevante Bereich weltweit im World Wide Web.

Ein Galaxienhaufen eine Ansammlung von nahgelegenen Galaxien, demnach Themenhauptbereiche, die sich in verschiedene themenrelevante Bereiche gruppieren.

Das Universum ist das World Wide Web.

Und wer ist denn Google? Google ist Hubble...

Von oben herab auf andere schauen können Satelliten auch. Aber noch tiefer in die Galaxie das Hubble-Weltraumteleskop, welches 1990 gestartet wurde. 1993 startete das Word Wide Web. Nur kann das Hubble nicht auf das Word Wide Web schauen... Dafür kam Google 1998...

Wettbewerbsanalyse im Bereich der Suchmaschinenoptimierung

Wir kennen eine einzige Website. Die Website eines Anbieters am Markt. Ist es eine Satellitenseite, eine Hauptseite, die größte Hauptseite des Netzwerks? Wie groß ist vermutlich sein Sonnensystem?

Mit nur einer einzigen Domain erhalten wir Zutritt und schauen von oben herab auf etwas, was wir sonst niemals erblicken und erforschen könnten, gäbe es nicht Alexander Shapiro, dem Gründer von TouchGraph, LLC. Nach der Gründung im Jahre 2001 kam der "TouchGraph GoogleBrowser V 1.00" auf den Markt. Unter archive.org kann man sich die erste Version noch mit dem Link hier unten anschauen.

Haben wir keine Domain, sondern nur ein Keyword oder eine Keywordkombination, können wir uns einfach anschauen, wer zu wem gehört, welche Seiten welche Hauptseiten optimieren, und... Netzwerke erkennen. Welche Links gehen wohin? Wo gibt es Linktausch oder Linkhandel?

Ein Tool, mit dem Du sehr viel Zeit verbringen solltest. Schalte alle PopUp-Blocker aus. Installiere Java (siehe "Getting Started"), wenn nicht schon geschehen. Und leg los:

TouchGraph Google Browser

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Auch sehr interessant: Wer ist Freund von wem in Facebook?
TouchGraph Facebook Browser


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Die Tricks einiger Suchmaschinenoptimierer, welche verwendet werden und wie man sie erkennt, Teil 2


Zu meinem Post Google Spam Report - Werde Spam-Reporter! erhielt ich einiges an Feedback und ein paar Anfragen in Form von Kommentaren als auch Kritik via e-mail. Es ist nicht jedermanns Sache, Spam an Google zu melden. Gerade im Bereich der Suchmaschinenoptimierung werden diverse Techniken halt angewandt und die, die sie anwenden, haben sich i. d. R. jahrelang mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt. Eigentlich haben sie sich den Erfolg verdient, indem sie tausende Stunden von unbezahlter Zeit vorab investiert haben.

Google bezeichnet die Art der Suchmaschinenoptimierung, die gegen die "Richtlinien für Webmaster" verstößt, als "unethisch". Unethisch bedeutet unsittlich bzw. unmoralisch. Aber was ist Moral? Richtiges Handeln. Ist aber nicht die Meldung von Suchmaschinenoptimierern an Google genauso unethisch, unsittlich und unmoralisch?

Da ich mich mit dem Thema nicht weiter beschäftigen werde, es aber zum Abschluss bringen möchte, ergänze ich den o. g. Blogpost noch mit einigen Anmerkungen und Tools.

Daniel gab einige sehr interessante Kommentare, u. a. am 27.04.:

"Das mit dem 301 ist ein Spiel mit dem Feuer, ob das jetzt White or Black ist, da streiten sich die Geister. - Es wird aber zur Überhand, jeder der es kann wendet es an, bis irgendwann der Filter kommt, wo Google selber sagt, das wir 301 nicht mehr zulassen, rein wegs Spam und Manipulation. Wie geht es dann weiter?"

Weiterleitung nur für menschliche Besucher


Dieser 301 bezog sich auf das Redirect von Nebendomains auf eine Hauptdomain. Suchmaschinen können natürlich eine Weiterleitung feststellen. Falls Google die 301-Weiterleitung nicht mehr zulassen würde, gäbe es neben dem PHP-Cloaking immer noch eine Möglichkeit über Perl/CGI, bei der Suchmaschinenrobotern andere Seiten ohne Redirect präsentiert werden. Über Perl/CGI wird dann nur für den menschlichen Besucher umgeleitet, jedoch nicht für die Suchmaschinenroboter. Für die Art der Manipulation gibt es verschiedene Begriffe wie "Ghost Pages", "Phantom Pages" oder auch "Stealth Pages"/"Stealth Technology".

Cloaking trotz Schutz ermitteln

In dem o. g. Post führte ich einen Link zu Sistrix auf, der eine IP-Kontrolle vorschlug, so dass beim PHP-Cloaking definitiv nur der Suchmaschine eine andere Seite präsentiert wird. Aber auch hier gibt es eine illegale Möglichkeit, herauszufinden, ob ein Websitebetreiber diese Art des Cloakings verwendet. Sie nennt sich "IP-Spoofing". Hierbei wird auf eine etwas komplexere Art eine IP-Adresse simuliert, so dass der Webserver glaubt, dass es sich um die aktuelle IP eines Suchmaschinenroboters handelt. Mit "IP-Spoofing" ist es somit möglich, den Cloaking-Code des Wettbewerbers auszulesen, selbst zu verwenden oder zu melden.

Satellitenseiten

Es gibt unterschiedliche Meinungen zu diesem Begriff. Ich nutze einmal eine Meinung. Satellitenseiten können auch Seiten sein, die man in kleinerem oder auch größtem Rahmen aufbaut, um eine Domain zu stärken. Je nach Zeit und vor allen Dingen Budget, werden einfache, bei denen man sehr zügig dahinter kommt, aber auch komplexere Websites geschaffen, die optimiert werden. Aber welche Websites? - Früher waren es "private Websites", die keine waren, aber so aussahen. Heute geht man etwas professioneller vor. Es werden z. B. Websites für Rezepte, Stars und Sternchen, Gedenkseiten für tote Schauspieler, usw., erstellt, die teilweise sehr komplex sein können. Auf einer Unterseite, die versteckt oder nicht auf den ersten Blick auffallend zu finden ist, werden Links zu einer externen Hauptseite positioniert. Die Unterseite ist i. d. R. mit einem Klick von der Homepage aus erreichbar. Diese Satellitenseiten kann man auch mal etwas überoptimieren. Wenns denn schief geht, ist es ärgerlich.

Microsites

Microsites sind eigentlich Landingpages. Also etwas Harmloses. Aber sie können auch im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung "unethisch" eingesetzt werden. Spätestens dann, wenn man auf einer Website oder auch Satellitenseite eine Unterseite findet, die überhaupt nicht zum Thema der Website gehört, darf man sich wundern. Hier sind es zumeist thematisch zusammengehörende Links zu einer bestimmten Hauptseite (anderen Domain).

Hallway pages

"Hallway pages" beschreiben eine Seite mit einer Sitemap zu einer anderen Domain. In dieser Sitemap sind speziell recherchierte Keywords in Ankertexten der Links eingesetzt. Diese kann man überoptimieren und somit eine zügige Aufnahme aller Seiten einer Hauptdomain in den Index provozieren. Oft werden zahlreiche "Hallway pages" mit unterschiedlichen Ankertexten platziert.

Cloaking-Check-Tools

Abschließend noch drei Cloacking Checker. Ich möchte hierbei ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Ergebnisse darauf hindeuten könnten, dass Cloaking im negativen Sinne verwendet wird, es aber nicht so sein muss. Die genaue Analyse, ob wirklich Cloaking vorliegt, kann sehr zeitaufwendig sein und teilweise auch umfangreiche Kenntnisse voraussetzen.

Oft findet man einen Code, der auf "301 Moved Permanently" hinweist. Hier liegt noch lange kein Cloaking vor, es sei denn, diese Seite enthält Inhalte und Inhalte, die nicht auf der für den Besucher erscheinenden Seite erscheinen.

Hin und wieder wird mehrfach weitergeleitet. Hier sollte man jede URL einzeln prüfen.

Simple Cloak Check fragt die Länge der aufgerufenen Seite als Googlebot/2.1 und Mozilla/4.0-Browser ab. Unterschiedliche Längen könnten u. U. auf Cloaking hinweisen.

Seo-Box ist das beste "Cloacking Checker Tool" im Test.

Google Cloak Checker - Check Cloaking Tool

LinkVendor.com Cloaking detection
http://www.linkvendor.com/seo-tools/cloaking-detector.html
(fällt auf zweiten 301 rein - die Seite verschwindet bei der zweiten Weiterleitung und die zu prüfende Seite wird im Browser geladen)


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PR5 von Linkfarm aus dem Hause Google?

Ich traute gerade meinen Augen nicht. Ein PR5-Backlink von http://blogger.com für dieses Blog? Interessant?!

Und das von http://blogger.com/changes10.g, einer Linkfarm aus dem Hause Google.

Die Google Richtlinien für Webmaster sagen:

Beschränken Sie die Anzahl der auf einer Seite vorhandenen Links auf ein vernünftiges Maß (weniger als 100).

Die "Recently Updated Blogs"-Seite vom Google Blogger enthält in diesem Moment gerade 11.532 ausgehende Links.


Werde Spam-Reporter - Hilf die größte von Menschen geschaffene Suchmaschine des WWW zu säubern!


Die Tricks der Suchmaschinenoptimierer, welche verwendet werden und wie man sie erkennt und meldet.

Ich habe nichts gegen Affiliate-Seiten. Einige wenige dieser Seiten sind wirklich gut und hilfreich und informieren wahrheitsgemäß über Tatsachen. Das sind leider die Seiten, deren Betreiber am wenigsten verdienen. Denn Qualität führt zu wesentlich größerem Aufwand und reduziert die Einnahmen durch hohe Kosten, solange es Webspam-Seiten gibt.

Immer mehr Seiten mit Affiliate-Links sprießen aus dem Boden, die Besucher und Suchmaschinen täuschen. Bestimmte Nischenbereiche im Web sind schwer umkämpft von Seiten, die keinen qualitativ hochwertigen Content ins Netz stellen. Vielmehr werden "bedarfsgerechte Keywordkombinationen" online gestellt, die dazu notwendig sind, um Menschen wie Du und ich, die nach einem Produkt suchen, nicht das Produkt finden zu lassen, sondern auf das Produkt optimierte Seiten mit lückenhaften oder gar falschen Aussagen.

Warum sind die meisten Affiliate-Seiten schlecht?


Viele täuschen die Besucher, in dem sie Anbieter hervorheben mit bestimmten Merkmalen, ohne auf die teilweise tief in deren Bedingungen versteckten Vertragsfallen hinzuweisen. Egal, ob es sich um Handytarife, DSL-Angebote, Kredite, Geldanlagen oder sonstige Produkte handelt.

Diese Seiten arbeiten häufig mit allen Mitteln, um auf die ersten Plätze zu kommen, die natürlich sehr erträglich sind. Aber auch andere Seiten im Web täuschen z. B. die Suchmaschinen, in dem sie serverseitig abfragen, ob der Besucher ein Bot (Crawler/Suchmaschinenroboter), z. B. GoogleBot, ist, um ihm dann eine gefälschte Seite auszugeben, die meist Keywordwiederholungen, Keywords mit besonderer Keywordnähe und Rechtschreibfehler beinhaltet, kein Design oder CSS und andere "Spielereien".

Verborgener Text oder Links


Wenn Du eine Seite findest, die topgelistet ist, z. B. in einem Bereich, in dem Du auch tätig bist, vergleiche den Quelltext mit dem, was im Browser angezeigt wird. Merke Dir die Inhalte der Seite und prüfe, ob nicht ein wenig mehr im Quelltext steht. Es gibt viele Methoden:
  • Text hinter Bildern verstecken

  • Text in DIV-Elementen außerhalb des sichtbaren Bereiches positionieren

  • Text mit kleinster/keiner Schriftgröße über ausgelagerte CSS gesteuert (font-size:0; line-height:0;)

  • Text nicht anzeigen (display:none;)

  • Erste Zeile eines Absatzes außerhalb des sichtbaren Bereiches einrücken (text-indent:-999px;)

  • Text mit Hilfe von JavaScript nicht auf der Seite anzeigen

  • usw.
Tatsächlich werden auch hin und wieder noch völlig veraltete Methoden eingesetzt: eine lange Liste von Wörtern im Footer der Seite, die in ähnlicher Farbe als der Hintergrund erscheint. Erstaunlich ist, dass diese alte Methode bei Google immer noch funktioniert, selbst mit kleinster Schrift.

Irreführende oder sich wiederholende Wörter


In Kombination mit verborgenem Text werden häufig auch sich wiederholene Wörter und Sätze erzeugt oder auch absichtlich Rechtschreibfehler, damit die entsprechend manipulierten Seiten auch dann gefunden werden, wenn sich der Suchende in Google vertippt. Selbst im Seitentitel (title) können alle Rechtschreibfehler hintereinander aufgeführt werden und Google merkt es nicht.

Die Seite stimmt nicht mit der Beschreibung von Google überein


Das ist peinlich für den Seitenbetreiber. Dann hat die Manipulation von Google irgendwo nicht funktioniert und wird teilweise transparent. Oder es wurden mit Cloaking andere Meta-Tags der Suchmaschine zur Verfügung gestellt, als auf der Seite aufgeführt oder nicht aufgeführt sind. (title, description)

Cloaking (IP-Delivery)


Die alte Methode mit JavaScript-Redirecting/Javascript-Cloaking brauche ich wohl nicht mehr ansprechen. Spätestens seitdem Anfang 2006 BMW.de dadurch in entsprechenden Kreisen ziemlich bekannt wurde, für kurze Zeit aus dem Google Index genommen wurde und Matt Cutts einen schönen Webspam-Blogpost darüber schrieb...

Die aktuellere Methode mit IP-Delivery (IP-Cloaking) ist (war?) da etwas effektiver. Serverseitig wird per PHP die IP des "Besuchers" mit einer Liste der IP-Adressen der Suchmaschinenrobots abgeglichen. Handelt es sich bei der IP um einen Bot, wird ihm eine speziell manipulierte Seite präsentiert, die so aufgebaut ist, wie oben schon beschrieben.

Die Methode IP-Delivery sollte bald aussterben, denn Google und Yahoo verwenden zwischenzeitlich Strategien, bei denen z. B. ein menschlicher Besucher nachgeahmt wird. Solange der Cloaker nicht die IP kennt, mit der die Suchmaschine einen menschlichen Besucher simuliert, hat er ein Problem. Yahoo setzt neue Methoden mit dem Crawler Slurp ein. Auch hier von neuen IP-Adressen aus. Wie man Cloaking aktuell richtig betreibt, kann man bei Sistrix nachlesen: DNS- und Reverse-DNS-Auflösung.

Wie kann man prüfen, ob eine Seite Cloaking betreibt? - Rufe die Seite im Cache von Google auf. In der Google Suche eingeben: cache:www.domain.de bzw. cache:www.domain.de/verzeichnis/verzeichnis2/datei.htm. Stehen dort andere Inhalte, melde die Seite an Google.

Noch etwas Spaßiges zu Cloaking: es soll da das ein oder andere Suchmaschinenforum geben, in dem solche IP-Adresslisten von Suchmaschinencrawlern veröffentlicht werden. Die meisten Veröffentlicher haben dabei einen Riesenspaß, denn diese Listen enthalten veraltete IPs. Somit schafft man sich einiges an Konkurrenz vom Hals.

Irreführende Umleitungen


Du besuchst eine Seite und es macht "klick" o. ä. - In dem Moment, wo Du die Domain aufrufst, erfolgt sofort eine Weiterleitung auf ein Unterverzeichnis, damit der Besucher nicht lesen kann, was auf der Startseite steht. Früher hat man so etwas mit

<meta http-equiv="refresh" content="0; url=http://www.domain.de">

gemacht. Später dann mit JavaScript. Dann mit htaccess und 302- oder 301-Redirect.

Brückenseiten (Doorway-Pages)


Stell Dir vor, Du hast eine Seite, die ein Produkt beschreibt. Es ist unmöglich, alle Arten von Keywordkombinationen auf dieser einen Seite so unterzubringen, dass es niemand merkt. Zu diesem Zweck erstellt man manuell oder über Software automatisiert, eine Vielzahl oder Unzahl von Brückenseiten (100, 1.000, 10.000, 100.000), die alle einen ähnlichen Text haben und mit jeweils anderen Keywords bestückt sind. Die einen Brückenseiten kann man als menschlicher Besucher sehen, andere werden sofort auf die Domain oder die für den Besucher erstellte Seite weitergeleitet und wieder andere liefern z. B. einen 404, wenn ein Besucher versucht, sie aufzurufen. Vielleicht hast Du in der Google Bildersuche schon einmal ein Bild angeklickt und es führte zu einer Seite, die dann 404 anzeigte bzw. zu einer anderen Seite weiterleitete. Dann hast Du eine Brückenseite erwischt.

Ein anderer Trick ist, dass all diese Seiten gar nicht real existieren, sondern erst für den Suchmaschinencrawler automatisiert und mit passenden Keywords aus einer angeschlossenen Datenbank versorgt, erzeugt werden.

Doppelt vorhandene Sites oder Seiten


Eine Website existiert unter www.domain.de und haargenau die selbe Website unter www.domain2.de. Das merkt Google sehr schnell und entfernt eine davon aus dem Index. Solltest Du schneller als Google sein, trage dazu bei, dass diese Seite aus dem Index entfernt wird. Will ein Betreiber zügig auf die ersten Plätze, z. B. für eine Aktion, kann er mit doppelt vorhandenen Websites oder Seiten für eine kurze Zeit, bis er entdeckt wird, diese Positionen erreichen. Wird er entdeckt, erzeugt er immer wieder und wieder neue Seiten und bleibt dauerhaft in den SERPs oben. Mit entsprechender Software kann er eine nahezu unendliche Anzahl solcher Seiten erzeugen und online stellen.

Wir alle wollen auch morgen noch im Web surfen können, ohne zugespamt und zugemüllt zu werden.

Wir alle wollen uns informieren können und dabei die Wahrheit erfahren.

Wir wollen Vor- und Nachteile von Produkten sehen und erfahren und nicht Seiten präsentiert bekommen, die lediglich die Produktvorteile aufführen und uns in Fallen tappen lassen.


Deswegen:
Werde Spam-Reporter - Hilf die größte von Menschen geschaffene Suchmaschine des WWW zu säubern!

Google Spam Report ohne Login. Du brauchst keinerlei persönliche Daten angeben.

Spam im Google-Index melden mit Login in den Google Webmaster-Tools

Google möchte sich für Ihre Unterstützung bei der Verbesserung unserer Dienste, die wir Websuchern auf der ganzen Welt bereitstellen, bedanken. Indem Sie uns helfen, Spam zu eliminieren, sparen Sie Millionen von Menschen Zeit, Mühe und Energie. Dies ist unserer Meinung nach ein lohnenswertes Ziel.


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nofollow ist so richtig in Mode gekommen

, wie wir alle wissen. Das Internet folgt bald gar nicht mehr. Und wer etwas auf sich hält, der verwendet nicht das einfache rel="nofollow", sondern setzt rel="external nofollow", welches von Wordpress "erfunden" wurde.

Der Zusatz "external" zum rel-Tag ist sinnlos. "external" wäre eigentlich dazu dagewesen, einen externen Link zu markieren, damit Besucher diesen als solchen erkennen und ihn ggf. im neuen Fenster öffnen. Aber: Besucher können es nicht sehen, da dieses rel-Tag, auch in Kombination mit nofollow, von keinem Browser unterstützt wird. However.

Kommentare ohne nofollow sind Kommentarspam?


In den letzten Wochen wurde die seit Januar 2005 endlose Diskussion über nofollow weitergeführt. Und auch die Diskussion, dass Kommentare ohne nofollow immer Kommentarspam wären. Gerade die, die selbst Methoden verwenden, die defintiv nicht unter WhiteHat SEO fallen (Cloaking, 301...), haben hierbei die lautesten Stimmen.

Aber: jedes Blog lebt von Kommentaren. Und jeder Blogautor lebt umso mehr davon, denn Feedback ist wichtig. Lob als auch konstruktive Kritik hilft und fördert. Durch die Einführung von nofollow kommentiert so gut wie keiner mehr, es sei denn, er weiß, dass er einen Backlink mit einer PageRank-Vererbung erhält. Das kann es doch nicht sein, oder?

Jeder sollte die Autoren mit Kommentaren unterstützen. Das tut gut und motiviert sie für weitere gute Arbeit. Gibt es noch Menschen, die auch ohne PageRank-Vererbung eine Meinung haben und diese kundgeben möchten? Irgendwie kaum noch.

Demnach muss eine Alternative gefunden werden, damit alle glücklich sind. Und die lautet eindeutig:

Kommentieren in Blogs ohne nofollow (mit dofollow)

Wenn einem etwas Gutes widerfährt, dann ist es doch einen Kommentar wert?! Oder nicht? - Nun kann man ja nicht zu jedem Thema einen Kommentar abgeben bzw. interessiert sich für viele Themen überhaupt nicht. Eine Suchmaschine muss her, die themenrelevante dofollow-Blogs findet. Aber die gibt es schon längst. Und mehr als genug davon.

Somit können wir zwei Dinge kombinieren. Die Suche nach einem Thema, welches uns interessiert und die freie Meinungsäußerung, verbunden mit Lob oder Kritik, in einem Kommentar.

"Blogs mit hohem PageRank" - Gestern suchte ein Besucher dieses Blogs zuvor in Google nach dieser Keywordkombination. Was er wohl beabsichtigte?

Bevor man loslegt und bevor man seine Seite zerschießt, sollte man diese 10 Gebote beachten:

Die 10 Gebote für Kommentare

  • schreibe wirklich etwas Relevantes zum Blogpost, den Du gelesen hast - hinterlasse Deine Gedanken und Deine Meinung

  • schreibe dem Blogautor genauso, wie Du Dir einen Kommentar in Deinem Blog wünschen würdest - bleibe aber sachlich und schleime nicht herum

  • kommentiere nie kurz nachdem ein Post online gestellt wurde*

  • 1 - 2 Kommentare innerhalb von 24 Stunden - mehr nicht

  • verwende Deinen Namen oder Spitznamen, aber möglichst kein Keyword - falls doch, dann hin und wieder, und wechsle es*

  • wenn Du einen Kommentar schreibst und im Kommentar einen Link angibst, schreibe deutlich mehr Text als die Länge des Links ist*

  • wenn Du schon einen Link zu Deiner Seite angegeben hast, verwende diesen Link im Kommentar auf keinen Fall noch einmal*

  • kommentiere keine alten Posts, wo der letzte Kommentar schon Wochen und mehr zurückliegt*

  • achte auf die Qualität des Blogs, prüfe den PageRank - hat das Blog keinen PageRank und es ist älter als 3 Monate, kommentiere nicht

  • hat das Blog einen PageRank, prüfe ein paar ältere Unterseiten - ist dort kein PR vorhanden, kommentiere nicht
*gilt vor allen Dingen bei Wordpress-Blogs

Warum nicht kommentieren, wenn kein PageRank (bei älteren Post) vorhanden ist?
Weil die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass zuvor PageRank (und somit auch Trust von Google) vorhanden war, und aus irgendwelchen Gründen dieser weggefallen ist, die niemals positiver Natur sind.

Wenn wir alle daran arbeiten und endlich wieder Menschen loben für deren Arbeit und Zeit, wenn wir Ihnen einen Dank von Herzen übermitteln dafür, dass sie uns etwas beigebracht haben, dann wird es mit der Zeit wieder mehr Qualität im Internet geben und mehr Menschen, die bereit sind, außergewöhnliche Leistungen zu vollbringen.

Do Follow Blogs Directory mit PageRank

DoFollow Blogs/Sites Search Engine

Blog Comment Niche Search

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Und wer im Firefox- oder Mozilla-Browser sehen möchte, welche Links mit nofollow "external nofollow" ;-) versehen sind, der installiert sich z. B. SearchStatus: A Search Extension for Firefox and Mozilla. (Nach Installation muss im Menü von SearchStatus noch "Highlight Nofollow Links" ausgewählt werden, die dann farblich markiert werden.)


Bad Neighborhood Detector tool


Mit Reverse IP in meinem letzten Post konnten wir die Qualität des Servers, auf dem unsere Domain(s) gehostet sind, prüfen. Passend zum Thema sollten wir auch die Qualität der Seiten prüfen, auf die wir verlinken, und im selben Arbeitsschritt die Qualität der Verlinkungen dieser Seiten prüfen. Denn selbst, wenn wir zum Zeitpunkt, an dem wir einen Link auf eine Seite gesetzt haben, uns diese Seite anschauten und nichts Auffälliges finden konnten, haben wir keine Kontrolle über deren Linkaufbau oder schlimmer: Linktausch.

Das "Bad Neighborhood Detector tool" dient zur Erkennung von schlechter Nachbarschaft. Hier geht es sich vor allen Dingen darum, Verlinkungen auf Spamseiten zu ermitteln, die sich häufig z. B. im Adult- und bestimmtem pharmazeutischen Bereich befinden. Der Anbieter des Bad Neighborhood Tools weist darauf hin, dass es sich nicht immer um schlechte Nachbarschaft handeln muss, wobei Google das zwischenzeitlich etwas extremer sieht.

Das Tool analysiert Texte in Ankertexten. Hierbei können auch Seiten als schlechte Nachbarschaft markiert werden, die es evtl. nicht sind. Du solltest dann aber ein Augenmerk darauf richten und die jeweilige Seite prüfen.

Das Text Link Checker Tool von Bad Neighborhood.


Welche Meinung hast Du zu diesem Thema?
Hast Du andere Erfahrungen gemacht?


Ich freue mich über Deinen Kommentar!


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