Online-Banking mit Firefox 2.0 soll ja sicher sein. Eine Meinung, die sich durch umfangreiches Marketing weit verbreitet hat.

Dass ein kleines Javascript, welches in eine Website eingebaut ist, den Benutzer ausspioniert, seine Tastatureingaben, Mausbewegungen und Klicks aufzeichnet, hätte man sich bei Mozilla wohl nicht erträumen lassen. Schlimmer ist, dass es nur mit dem Firefox-Browser funktioniert. Der Internet Explorer 7 lässt derartige Abfragen nicht zu.

Reale Ergebnisse werden geliefert, denn der Benutzer fühlt sich nicht nur unbeobachtet, vielmehr merkt er gar nicht, dass er ausspioniert wird, während er Formulare oder Suchmasken ausfüllt.

Schön ist, dass man den Benutzer daraufhin sogar simulieren kann. Mit m-pathy, einem deutschen Projekt, das Ende Juni 2007 startete, spielt man einfach einen Film ab, der alle Mausbewegungen, Klicks und Tastatureingaben zeigt. m-pathy weist jedoch darauf hin, dass keinerlei personenbezogene Daten des Benutzers, wie Passwörter und Zugangsdaten, gespeichert werden.

Andere können diese Technik aber adaptieren und für entsprechende Zwecke nutzen. Und dabei nicht warten, bis der Websitebesucher fertig ist, sondern nahezu in Echtzeit die Handlungen des Benutzers verfolgen.

Google bot bisher nur den Firefox 2.0 mit Google Toolbar an. Seit einigen Tagen jetzt auch in Deutschland den Internet Explorer 7 mit Google Toolbar. Das Angebot ist noch frisch und wird derzeit noch nicht vermarktet.




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