Social Media Optimization - von Leuten die aufstanden, dass Internet veränderten und ein Vermögen verdien(t)en...

Ein Hinweis vorab: Viele SEOs/SMOs sind wirklich gut und arbeiten gewissenhaft. In diesem Post soll keinesfalls der Eindruck erweckt werden, dass die gesamte Branche manipulativ arbeitet.

Google sagt so schön:
Es gibt jedoch ein paar SEOs, die der Branche durch ihre ausgesprochen aggressiven Marketingstrategien und die Versuche, Suchmaschinenergebnisse auf unfaire Weise zu manipulieren, geschadet haben.
Quelle

Vor einiger Zeit erhielt ich einen Kommentar von jemandem, der sich meinen Blog in Englisch hat übersetzen lassen, dass dieser doch etwas "verräterisch" in Bezug auf SEO/SMO wäre. Lange schon wollte ich darüber berichten. Vor allen Dingen in Bezug auf Social Media Optimization und Web 2.0. Würde ich es aber selbst schreiben, würde ich wieder als unglaubwürdig dargestellt und mit Kommentaren und Veröffentlichungen in anderen Blogs beschimpft werden. Daher habe ich beschlossen, auf andere Quellen hinzuweisen, dessen Lektüre ich jedem sehr empfehlen kann. Nimm Dir die Zeit, damit Du verstehen lernst, was im Web wirklich abgeht.

Nicht nur ich habe lange die Nase voll. Ich betreibe diesen Blog nicht mit der Absicht, Geld zu verdienen oder Aufträge als SEO/SMO zu erhalten. Das liegt mir absolut fern. Vielmehr gehöre ich zu einigen, die das, was abgegangen ist und abgeht, mit ihrem Gewissen nicht mehr vertreten können und daher darauf aufmerksam machen wollen.

Google selbst ist absolut machtlos. Google schreibt zwar, dass man das Ranking anderer Websites nicht beeinflussen kann, dem ist aber keinesfalls so. Ich spreche hier nicht davon, seine eigene Seite über die Seite des Wettbewerbers zu stellen, sondern davon, die Seite des Wettbewerbers um dutzende oder gar hunderte Plätze nach hinten zu werfen. Letztendlich auch vollständig aus dem Google Index zu entfernen.

Ein SEO/SMO spricht nicht über seine Erfolge, denn dann wird er angreifbar. Keywords zu veröffentlichen, mit denen man Top-Positionen hält, ist zumeist tödlich, da andere hin und wieder Sport betreiben und diese Top-Positionen knacken. Bei diesem Blog konnte man das an meinem bescheidenen Beispiel "animiertes Regenradar" sehen. Hier waren die Reaktionen jedoch harmlos.

Was geht wirklich ab? Wie wird gearbeitet? Wie beeinflusst?
Dan betreibt den insideblog, den ich, genauso wie Dan, sehr schätze. Ich möchte auf einige Artikel von ihm hinweisen, die das beschreiben, was auch mir sehr am Herzen liegt. Auch Dan musste Angriffe aushalten, da er zuviel von allem berichtete.

Der SEO-Olymp
Es geht sich um SEO-Götter. Ein SEO-Gott kann ausnahmslos jede Website nach oben bringen. Er interessiert sich aber nicht dafür. Er verdient 6.000 - 15.000 US-$ am Tag. Aber wofür? Um negative Äußerungen zu Produkten aus den Suchmaschinen zu verdrängen. Die Mittel sind dabei uneingeschränkt. Was auf normale Weise nicht abzuwicklen ist, wird mit Black Hat gelöst. Und immer ohne Spuren zu hinterlassen.

Lesetipp: SEO ist nicht gleich SEO ... Ein Blick in den SEO Olymp

Was zum Teufel ist nur los mit SEO Deutschland?
Am 20. Oktober 2007 schrieb ich in Sind deutsche SEOs anders? über Aggressionen der deutschen "SEOs" untereinander:
So ist das Leben als SEO. Entweder mischt man sich nirgendwo ein und arbeitet im Hintergrund oder man kommt oftmals nicht weiter, weil man sich mit Unfug beschäftigen muss.

Am 11. November 2007 schrieb Dan:
Doch das Hauptproblem einiger SEO's aus Deutschland liegt einfach in ihrer Mentalität. Viele sind einfach zu sehr mit sich selbst beschäftigt und damit andere zu diskreditieren anstatt einmal etwas anzupacken und etwas zu "unternehmen" wie das schöne Wort "Unternehmer" aussagt.

Veröffentlich man etwas, was sich von dem ganzen langweiligem Standardgesülze auf einigen SEO-Seiten abhebt, wird es als Unsinn dargestellt. Ohne es zu testen, ohne nachzuforschen.
Dan schrieb:
Und hier liegt eines der großen Probleme unserer heutigen Zeit. Dinge die man selbst nicht begreift, weil sie vielleicht "zu groß" oder einfach "anders" sind werden als "Unsinn" abgestempelt, auch ohne das man sich damit auseinandersetzt. Ein weiteres großes Problem in diesem Zusammenhang ist der Neid, Mißgunst und Diskreditierung anderer, auch ohne das man die Person kennt.

Ich kann auch weiterhin nichts hinzufügen und absolut den Aussagen von Dan zu einigen SEOs zustimmen:
Ihr steht euch doch letztendlich selbst im Wege, dieses ständige "Niedermachen" und "Rumgenörgle" führt doch zu nichts und schaden tut ihr mir damit auch nicht (my blog is my hobby), höchstens euch selbst, denn es gibt (zum Glück) viele die sich selbst ihr Bild über eine Sache (oder Artikel) machen...

Das Abschlusswort dazu als auch den ganzen Artikel kannst Du hier lesen: Was zum Teufel ist nur los mit SEO Deutschland?

world wide web war oder auch 10 miese tricks im internetkrieg
Und wie funktionieren nun die Tricks? Wie schadet man einem Mitbewerber? Hier geht es sich nur darum, diese aufzuzeigen. Ich warne davor, sie einzusetzen, denn sie sind illegal und können strafrechtlich verfolgt werden.

  1. Den Webserver lahmlegen.

  2. Klickbetrug bei AdWords und AdSense

  3. Duplicate Content generieren und diesen schneller als der Wettbewerber nach oben bringen

  4. Links zum Wettbewerber kaufen und setzen und darauf den Wettbewerber an Google melden

  5. Automatisiert Links in Foren und Blogs zum Konkurrenten setzen

  6. Social Media Attack - Automatisiert Links bei Social Bookmarking setzen, bis der Konkurrent auf die Blacklist gerät

  7. Automatisiert Backlinks aus "schlechter Nachbarschaft" (Bad Neighbourhood) setzen

  8. Absturz des Konkurrenten in den SERPs durch 302 Redirect

  9. Blog-Killer - über Meta-Tags in Kommentaren den Blog aus dem Index entfernen (Wordpress)

  10. Site-Hacking, z. B. versteckter Linkaufbau zu Bad Neighbourhood-Seiten in der Website des Konkurrenten. In robots.txt Suchmaschinen blockieren.

Lesetipp:
world wide web war oder auch 10 miese tricks im internetkrieg

Und was ist jetzt mit Social Media Optimization?
Ob es nun mehrere Accounts bei Social Bookmarking-Seiten sind (oder waren) oder auch zahlreiche Useraccounts bei Social Media Communities. Man bookmarked und bewertet sich selbst nach oben und wenn das nicht reicht, hat man natürlich auch ein paar "Freunde" mit ähnlich vielen Accounts, denn eine Hand wäscht die andere.

Das Ganze geht natürlich noch viel weiter, denn die Meinung über ein Produkt muss verbreitet werden. Viele, viele "Freunde" oder halt Menschen, die glauben, "Freunde" zu sein, werden benötigt. Die Aussagen der zu hypenden Botschaften werden zumeist nicht einmal mehr von den Votern gelesen. Auch die Presse spielt hier eine wichtige Rolle. Den Rest musst Du Dir denken.

Und dennoch gibt es viele ehrliche Teilnehmer. Auch bei Social Communities. Wirkliche Freunde, die lesen, was geschrieben wurde und es nur dann bewerten, wenn sie es auch gut und richtig finden. Nur die haben keine Chance, wenn bestimmte "User" manipulative Techniken einsetzen und alles aus dem Weg voten, was auf ehrliche Weise nach oben kam.




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