Google Social Graph


Für Google hat die Zeit für Veränderungen schon lange begonnen. Jetzt ist Google mehr bereit denn je. Denn "jetzt" beschreibt die Gegenwart und die Zeit seit dem 1. Februar 2008.

Während sich heute erfolgreiche SEOs damit beschäftigt haben, den "überwiegenden Anteil der SEOs", die "3,50 Euro in die Erstellung von very low content" zur Einstellung in Artikelverzeichnissen investierten, den SEO-Tipp zu geben, dass man diese Artikel "aus abgestraften AVZ" (Artikelverzeichnissen) entfernen lassen sollte, wollen wir uns mit einem gegenwärtigen Thema beschäftigen. (Apropos: Interessant bei diesem SEO-Tipp ist, dass man glaubt, wenn man seine Links aus Bad Neighbourhood entfernen würde, käme Google natürlich sofort auf die Idee, den TrustRank für seine Seiten wieder zu erhöhen...)

Spannend wird es in jedem Fall, denn im Laufe dieses Blogpost schauen wir uns einmal an, welche Freunde die Besucher dieses Blogs haben, welche Bilder und Videos sie anschauen, welche Seiten sie besuchen...

Auf Wunsch der Polizistin Anna P. (wohnhaft Mirny-Station, Antarktis) komme ich heute (ausnahmsweise) der Aufforderung nach: "Wulffy, schreib lieber wieder Sachen, die mit deinem schönen Zynismus gemischt wesentlich besser zu lesen sind."

Vorgeschichte


Aufmerksame Leser dieses Blogs erinnern sich zurück an die großen Kriege zwischen Wulffy Majestix, Mediadonix und ein wenig Sistrix.

Am 31.10.2007 veröffentlichte ich Das neue Ziel von Google - Beobachtung, Information, Auswertung, Wertschöpfung:
“Aus meiner Sicht befindet sich Google auf dem langen Weg, ein künstliches, neuronales Netz entstehen zu lassen, eine möglicherweise den Menschen übertreffende Form der künstlichen Intelligenz. Um etwas kopieren zu können (den Menschen), muss man es nur lange genug beobachten.”

Am 01.11.2007:
SEO Web 2.0 - Mehr Manipulationsmöglichkeiten als je zuvor:
"Google wird sich in eine Suchmaschine für manipulierte Meinungen umwandeln... Manipulation über Linkhandel wäre im Vergleich dazu ein kleines Problem gewesen... Wie Google nun aus meiner Sicht vorgehen wird und wie Google versucht, ohne vorhandenes, automatisiertes Verfahren zur Prüfung der Qualität von Suchergebnissen, nicht nur aktuellste, sondern zugleich qualitativ hochwertige Suchergebnisse zu liefern. Qualität, zumindest aus Sicht von Google... Google nutzt einen "menschlichen Algorithmus" zur Bestimmung von Qualität... Unendliche Möglichkeiten der Manipulation... Menschen bestimmen nun Relevanz oder Nicht-Relevanz... Macht von Social Media über Meinung und Wissen..."

(Seit langer Zeit beschäftigen sich ein paar wenige, völlig zu vernachlässigende, SMOs damit, gefälschte Kontakte mit gefälschten Interessen und Meinungen in Social Communities zu erstellen, auf die Google nun reinfällt und entsprechende Stimmenabgaben für Artikel in aller Welt als reale Wertung einordnet.)

Ich lag nicht falsch, ich war lediglich meiner Zeit voraus. Es war zu früh. Mir war auch nicht bewusst, dass ich u. a. mit diesen Posts eine Kriegserklärung aussprach.

Baynado war völlig begeistert und schrieb den langen Artikel:
SEO im Web 2.0 über die manipulative Macht der Social Networks
"Wulffy's Hilfe Blog hat einen fabelhaften Artikel über SEO im Web 2.0 geschrieben. Er vertritt dort die Ansicht, dass sich Google in eine Suchmaschine mit manipulierten Meinungen umwandeln wird und der Kampf gegen Spam so sehr zunehmen wird, dass vergleichsweise der Linkhandel nur eine kleines Problem darstellt."

Soweit, so gut. Doch dann kam die Figur Mediadonis (er bat mich, Mediadonis als Figur darzustellen) ins Spiel und Baynado bekam es neben mir zu spüren: "aber nachdem jetzt sogar Sammy (von dem ich eigentlich schon was halte) auf den Zug aufgesprungen ist..." (Sammy = Baynado)

Quellen:
Hobby-SEO 2.0 (follownix), Wulfy - eine Psychoanalyse (follownix)

Ein paar Tage später im SEOland schlug der SOS-SEO BLOG abschließend auch noch auf Baynado ein: Peinlichkeit der Woche

All das sorgte damals für große Aufregung und ich wurde an den Pranger gestellt, da meine diesbezüglichen Aussagen im Oktober 2007 unglaubwürdig klangen.

Gegenwart


Am 20.02.2008 erschien bei SEO-united.de ein fantastischer Artikel von Alexandra Sobek (sobek agency), der über Künstliche Neuronale Netze und Suchmaschinen berichtet. Sehr interessant auch dann zu lesen, wenn man meine beiden o. g. Posts gelesen hat.

All das, was "ein gewisser Wulffy" (Kosename, den mir Mediadonis gegeben hat) in den o. g. Posts geschrieben hatte, sollte wahr werden oder schon damals wahr gewesen sein?

Google Social Graph - Ein menschlicher Algorithmus


"Ein menschlicher Algorithmus" schrieb ich in meinem o. g. Post. Ein zukünftiger Nachfolger des PageRank-Algorithmus'.

Google Social Graph


Stell Dir vor, Du wirst Mitglied in einem neuen Social Network/einer neuen Social Community. Schon wieder nach (neuen) Freunden suchen? Das hat Google nun bereits für Dich getan. Google ordnet Dir automatisch Freunde zu, aufgrund Deines bisherigen Userverhaltens, Deiner Kontakte in anderen Social Networks, Deiner Kontakte aus Deinen Blogs und aller anderen Kontakte im Web und der Deiner Instant Messenger. Vergessen wir das Wichtigste dabei nicht: Du hast eine e-mail-Adresse bei Gmail? Prima. Alle e-mail-Adressen und Namen Deiner Kontakte, die Du jemals verwendet hast, wurden und werden Deinen sozialen Kontakten zugeordnet und ausgewertet. Und die kann man jetzt abfragen.

Alle Kontakte, die Du bisher hattest, kannst Du nun als neues Mitglied einer Social Community frei auswählen und einladen. Nicht falsch verstehen: die Social Community stellt Dir diese Daten zur Verfügung.

URLs sind auch Menschen


Der durch seine Projekte OpenID und Livejournal bekannte Softwareingenieur Brad Fitzpatrick teilte am 1. Februar 2008 über den Google Code Blog mit, dass ab sofort URLs auch Menschen sind.

Sinngemäß formuliert er das so:
Stell Dir eine Welt vor, in der es neue Social Networks gibt. Neue User werden Mitglied und haben keine Freunde. (Ist das nicht traurig?) Selbst die Freunde, die sie hatten, sind verschwunden, nicht mehr auffindbar oder noch gar nicht in dieser neuen Social Community Mitglied. Google ist der Retter! Die Google Social Graph API macht es möglich. Alle Deine Kontakte stehen Dir wieder zur Verfügung. Ohne dass Du deren e-mail kennst oder irgendein Adressbuch importieren musst.

Das Schöne ist: Du kannst direkt loslegen und noch mehr private Daten bekannt geben. Google hilft Dir dabei! Du brauchst keine Zeit mehr damit zu verschwenden, Dir Deine Kontakte mühsam einzupflegen. Du kannst der Social Community
"all Deine Liebe geben, die sie verdient."
Brad Fitzpatrick

Google durchsucht das Web und Social Communities nach Social relationships zwischen den Menschen. Der GoogleBot liefert aber keine Links zurück, sondern soziale Verknüpfungen.

Google Social Graph - Ein Algorithmus zur Auswertung von Beziehungen zwischen sozialen Kontakten (Social relationships).

Link:

Google Social Graph API


Die Google Social Graph API gibt dem Programmierer, natürlich auch dem Betreiber der Social Community, bekannt, wo und mit wem der User bereits zuvor Soziale Kontakte gepflegt hatte. Eine Vielzahl von bereits genannten Zusatzinformationen über Interessen und soziale Verknüpfungen steht natürlich zur Verfügung.

Link:

Google Social Graph - Wo und wie analysiert und ausgewertet wird


Denken wir an das The Friend of a Friend (FOAF) project und das Xhtml Friends Network, die bereits heute Social relationships auswerten und analysieren, kennen wir schon die besten Freunde von Google. Aber auch Google selbst schläft nicht. gtalk profile zeigt heute schon die Beziehungen zwischen Google Talk-Usern an. (nicht nach Deinem GTalk-Namen suchen... besser nicht... nimm den Namen Deines Nachbarn...)

Social relationships, perfekt analysiert und ausgewertet. Und schließlich waren ja viele bei Google Talk so freundlich, dass sie ihre Interessen, Ihre Adresse und vielleicht sogar noch ein Foto von sich hinterlegt haben. Gratulation!

Denken wir auch an den Google Reader. Alles, was Dich interessiert, kannst Du einfach sharen. Und schon können Deine Gmail- und Google Talk-Kontakte auf diese Daten zugreifen. Konkreter: Alle, mit denen Du jemals über Google Talk in Kontakt warst. Ein Prima-Feature. Nur dass sich Google nicht dafür interessiert, Dich mit diesem Feature glücklich zu machen, sondern nur darauf wartet, dass Du es nutzt.

Hat Dir all das noch nicht gereicht? Den nachfolgenden Teil solltest Du nur dann lesen, wenn Du Dich jetzt darauf vorbereitest und Dich nicht aufregen wirst.

MyBlogLog - Ein Beispiel einer Art Google Social Graph API


Gehen wir davon aus, dass es Dich interessieren würde, wer denn alles diesen Blogpost besucht hat, welche Interessen bzw. Tags er hat, in welchen Social Communities er überall zu finden ist, wie er aussieht (zumindest wenn das Foto seiner Identität wirklich entsprechen sollte), welche Seiten er zuvor besucht hat, welche Fotos und Videos er sich angeschaut hat und welche Blogs er betreibt. Und natürlich, welche Freunde er in den 10 bisher unterstützten Social Communities hat. Dann solltest Du jetzt auf diesen Link klicken (Du kannst Deinen Mund wieder schließen...):

Blog Juice
Mit Klicken auf diesen Link rufst Du ein JavaScript von der Domain Kentbrewster.com auf.

Mit der rechten Maustaste kannst Du den Link "Blog Juice" Zu Favoriten hinzufügen.... Sobald Du ihn dort gespeichert hast, steht er Dir in Zukunft auch bei anderen Blogs, die in MyBlogLog eingetragen sind, zur Verfügung.

Du siehst jetzt die o. g. Informationen. Mit Klick auf das kleine Dreieck links neben dem Foto kannst Du Dir anschauen, wo der jeweilige Besucher vorher war, welche Seiten er besucht hat, welche Fotos/Bilder er betrachtet und welche Videos er sich angeschaut hat. Fahre oben mit dem Mauszeiger über die Icons der Social Communities und schon siehst Du seine Freunde, welche Interessen sie haben, welche Blogs, welche... Gerade bei Flickr kann da auch schon mal das ein oder andere schweinische interessante Foto zu sehen sein...

Dieses geniale Blog Juice Bookmarklet und dahinterliegende JavaScript hat Kent (Brewster) erstellt. Er verwendet dazu die neue MyBlogLog API.

Hier kannst Du Dir diese Informationen über die letzten Besucher bei Kent ordentlich und übersichtlich anschauen:
Link Recent Visitors

Google Social Graph - Womögliche Zukunft?


Lassen wir die Phantasie etwas spielen. Durch Einschließung von Kontakten aus der realen Welt, werden ebenso reale Freunde Deinen Social relationships zugeordnet. Nur wie könnte man den Google Social-Algorithmus mit der realen Welt vernetzen? Die Story mit den Heimzahlen- Rache- Rückerstattungskarten (Punktekarten) am Markt lassen wir hier und jetzt. Denken wir an etwas Aktuelleres...

Also, stellen wir uns einmal die reale Welt vor. Google liefert Informationen über Social relationships an das Multiplex-Kino, welches Du besuchst. Direkt am Eingang wirst Du über Deinen RFID-Funkchip gescannt. Der Google Social-Algorithmus vergleicht Deine Daten mit gegenwärtigen und vergangenenen Beziehungen zu anderen Personen und Interessen und berechnet die Wahrscheinlichkeit von möglichen zukünftigen Beziehungen und Interessen. Du erhälst sofort eine Message auf Deinem iPod:

  • 14 Freunde befinden sich im Kino - drei gegenwärtige, 11 frühere

  • 6 davon sind männlich, 8 davon weiblich (mit 3 hattest Du engere, teilweise doch irgendwie schon soziale, Kontakte)

  • weiterhin 5 noch unbekannte Personen, die in den nächsten 13 Wochen neue Freunde werden

  • 83% der Freunde mit den meisten Kontakten haben sich auch den Film X angesehen

  • über den RFID-Chip Deiner Freundin wurde erkannt, dass ihr zu zweit ins Kino geht - Google geht davon aus, dass ihr noch zusammenwohnt, da ihr euch täglich Mails über Gmail über die selbe IP (euer Router...) zusendet.

  • in der gleichen Sekunde sind zwei Kinotickets gebucht, für einen Film, der aus rein logischer und algorithmischer Sicht genau den Interessen Deiner Freundin und Dir entspricht (zu dieser Zeit ist es bereits schon lange uncool, selbst einen Film auszusuchen)

  • Deine Freunde werden sofort darüber informiert bzw. ohne Information in diesen Film geleitet, insofern Google herausfinden möchte, ob sich genau diese Menschen mit diesen Interessen für diesen Film begeistern können

  • 2 der 5 noch unbekannten, zukünftigen Freunde werden automatisiert auf die Sitzplätze neben den beiden von Deiner Freundin und Dir gebucht

  • die Kinowerbung ist perfekt auf die Interessen der ideal zusammengeordneten Besucher abgestimmt. Jeder vierte Spot ist von einem Google Produkt...

  • mit Deinem iPod kannst Du während der Werbung direkt bestellen. Bevor Du wieder zu Hause bist, sind die bestellten Produkte eingetroffen.

  • mit Deinem iPod kannst Du die Trailer direkt herunterladen

  • die Eisverkäuferin hat nur jene Sorten Eis bei sich, die bekannterweise von den Besuchern bevorzugt werden

Nach dem Kino fährst Du noch Tanken. Als Du die Tankstelle betrittst, siehst Du aus 8 m Entfernung bereits, dass die Zigarettenwand hinter der Kassiererin wegfährt und Deine Lieblingszeitschriften in den Vordergrund gebracht werden. Du denkst: "Ach, die RFID..." und Du weißt, dass Du seit Jahren nicht mehr rauchst, und daher die Zigaretten verschwinden. (Kein Zigarettenautomat konnte Deine EC-Karte in den letzten 4 Jahren mehr einscannen. - Du hast in der gleichen Zeit niemandem mehr gemailt oder gemessaged, dass Du eine Zigarettenpause machen würdest.) Du kaufst Dir noch zwei Deiner Lieblingszeitschriften, die mit LED-Beleuchtung zusätzlich hervorgehoben wurden, und bezahlst mit Deinem Punkteguthaben, welches Du zwei Jahre angesammelt hast.

Zu Hause sendest Du drei Freunden Informationen über Deine Meinung zu dem Film, die es wiederum vier Freunden weiterleiten...

...

Vielleicht werden wir irgendwann demnächst lesen: "Google PageRank-Algorithmus war gestern, Google Social-Algorithmus ist Gegenwart." - Dann wird Google mehr über Dich sagen können, als Dir selbst bekannt ist.




8 comments:

Baynado said...

Wow, das nenne ich mal einen krassen Blogpost.
Deine Visionen sind zu Phantastisch und erschreckend zu gleich.
Die Frage aller Fragen ist. Will man sowas als Mensch?
Was ist das für ein Leben in dem nichts mehr dem Zufall überlassen wird?
Ehrlich gesagt beängstigt es mich und ich denke, ich bin nicht allein damit.

Wulffy said...

Großer Meister, guten Abend!

Ich denke, niemand will das. Aber man arbeitet daran. Keinesfalls nur bei Google. Schauen wir uns draußen doch einmal bewusst um.

Seit Jahren ist eine Menge Zufall manipuliert. Wenn Meinung zu Wissen gemacht wird und niemand darüber nachdenkt...

Wir können etwas dagegen tun. Einen guten Firewall einsetzen. Ständig die Cookies löschen und die IP-Adresse ändern und uns überall mit unterschiedlichsten e-mail-Adressen und Namen registrieren, sofern wir uns registrieren müssen. Am Ende wird es ein Kampf werden zwischen denen, die Informationen wollen und denen, die Informationen haben.

Da die Naivität immer größer wird, werden die wenigsten kämpfen, da sie es nicht merken.

Ronny said...

Also im Grunde klingt es etwas beängstigend was Du "quasi" vorhersagst. Es ist schon bedenklich welche Formen diese Datensammlungen und auch -verwertungen noch annehmen können. Aber möglicherweise ist dies nur EINE Betrachtung des ganzen. Vielleicht gibt es auch Menschen, die gerade solch eine Vereinfachung der Dinge mögen. Wir erinnern uns: "Im Grunde seines Wesens ist der Mensch faul..."

Und noch(!) gibt es Möglichkeiten dem ganzen aus dem Weg zu gehen. Wer also nicht möchte, dass er gläsern ist, der muss das auch nicht. Ansonsten kann es jeder halten wie er will.

Wulffy said...

Hallo Ronny,

bei MyBlogLog besteht offenbar die einfachste Möglichkeit darin, nur MyBlogLog mit diesem Usernamen zu verwenden und keine weiteren Social Communities einzutragen. Erst wenn man seine 7 Usernamen dort eingetragen hat, können soziale Verknüpfungen erkannt und ausgewertet werden. Insofern machst Du das genau richtig. Bei Dir ist nahezu nichts analysierbar.

Vielleicht sollten alle Deinem Beispiel folgen.

"Big Brother is watching you" war aber dennoch gestern. Seit langem müßte man sagen: "Big Brother is manipulating you"

Daniel said...

Mensch Wulfy, Du schreibst immer so viel, muss ich ein anders mal durchlesen. Nur zu Webkataloge und Artikel. Gut ich habe auch ein paar die Mischung macht’s. Schlechte Nachbarschaft? Ich bin eher in schlechter Nachbarschaft als das ich meine Empfehlung wieder löschen tue. Ein Link der gesetzt ist bleibt bestehen, wenn er weggenommen wird, erhält man Strafpunkte da die Empfehlung anscheinend nicht gut genug war.

Wulffy said...

Hi Daniel, interessante These bzgl. des Wegfallen von Links. Aber durchaus logisch. Eine Stimmenabgabe, die nachträglich zurückgezogen wird, wertet die Seite ab, für die sie erfolgt ist. Finde ich gut, Deine Aussage. - Warum und womit bist Du in schlechter Nachbarschaft?

Daniel said...

Ob, ich in schlechter Nachbarschaft bin, weiß ich nicht, kann durchaus sein.
Da sich jeder die Frage stellen sollte wer trägt sich in Webkataloge und AV`s ein.

Ich habe nur die These aufgestellt, da ich mitbekommen habe das sich einige bis viele Webmaster aus den Katalogen austragen, Artikel aus den AV`s löschen lassen, da sie ja
Schluck, Himmelsgott abgestraft wurden. Ist nicht meine Aussage, es gibt keine abstrafungen, der Algo wird immer umgestrickt und wenn die Formel mal wieder anders rumtickt, dann rumpelst halt.

Diese gesagten Webmaster, wissen vielleicht nicht was sie da anstellen, deswegen ein von mir gesetzter Link zu einer meiner Seiten oder zu einer anderen bleibt bestehen, solange das Projekt besteht.

Ach was meine Projekte, bleiben immer Online.

Schöne Ausarbeitung bezüglich des Pagerank, wie viel Stunden hast Du da für aufgebracht, oder gibt es diese Aufarbeitung schon irgendwo auf dieser Welt und Du hast Sie nur für den deutschsprachigen Raum umgesetzt.

Trotzdem das mit dem PR verstehe ich selber nicht ganz, dafür brauch ich ein Seminar.

Wulffy said...

Hi Daniel,

"es gibt keine Abstrafungen" bzgl. der Artikelverzeichnisse und Webkataloge. Klasse! - Es war tatsächlich ein Algorithmus. Wobei man vom TrustRank-Algorithmus ausgehen kann, denke ich.

Diese PageRank-Ausarbeitung hat mich bisher 150 - 200 Stunden gekostet. Es gibt sie in dieser Art nirgendwo anders.

PageRank kann man nur verstehen lernen. Ein kurzes Überfliegen reicht nicht. Die Formel ist einfach, die Umsetzung komplex.

Beste Grüße,
Wulffy