Bad Neighborhood Detector tool


Mit Reverse IP in meinem letzten Post konnten wir die Qualität des Servers, auf dem unsere Domain(s) gehostet sind, prüfen. Passend zum Thema sollten wir auch die Qualität der Seiten prüfen, auf die wir verlinken, und im selben Arbeitsschritt die Qualität der Verlinkungen dieser Seiten prüfen. Denn selbst, wenn wir zum Zeitpunkt, an dem wir einen Link auf eine Seite gesetzt haben, uns diese Seite anschauten und nichts Auffälliges finden konnten, haben wir keine Kontrolle über deren Linkaufbau oder schlimmer: Linktausch.

Das "Bad Neighborhood Detector tool" dient zur Erkennung von schlechter Nachbarschaft. Hier geht es sich vor allen Dingen darum, Verlinkungen auf Spamseiten zu ermitteln, die sich häufig z. B. im Adult- und bestimmtem pharmazeutischen Bereich befinden. Der Anbieter des Bad Neighborhood Tools weist darauf hin, dass es sich nicht immer um schlechte Nachbarschaft handeln muss, wobei Google das zwischenzeitlich etwas extremer sieht.

Das Tool analysiert Texte in Ankertexten. Hierbei können auch Seiten als schlechte Nachbarschaft markiert werden, die es evtl. nicht sind. Du solltest dann aber ein Augenmerk darauf richten und die jeweilige Seite prüfen.

Das Text Link Checker Tool von Bad Neighborhood.




5 comments:

Chris Tricks said...

Es ist aber schon sehr schwierig eine schlechte Nachbarschaft ausfindig zu machen. Klar alles was das Thema mit sechs und neun beinhaltet ist schlecht, aber wie will den ein Laie nun wirklich durchblicken, dass plötzlich ein Webkatalog abgestraft wurde und zur schlechten Nachbarschaft zählt.

Wulffy said...

Da gebe ich Dir Recht. Man sollte die Analyse nicht überbewerten, aber hin und wieder ein Auge darauf werfen.

Michael said...

@Chris Tricks

Wenn ein oder mehrere webkataloge abgestraft wurden, wird das eine Hobby Seite mit 50 BL etwas schmälern, vor allem wenn nur WBK BL existieren. da jedoch die gesunde Mischung aus vielen Verzeichnissen die Suppe erst würzig machen, fallen Webkataloge nicht so hoch ins Gewicht wie potenzielle Linkauschparner, welche hochwertige BL offerieren.

Wulffy said...

Michael, es kommt dabei aber vor allen Dingen darauf an, woher sich die Linktauschpartner die Backlinks geholt haben. Der Trend zum Hacking in jeglichen Formen und Setzen von versteckten Links steigt derzeit. Eigentlich ist sowieso nur noch alles cool, was gegen Gesetze oder Vernunft verstösst.

Falls diese Links mal wegbrechen, sieht es schlecht aus für den Backlink vom Linktauschpartner. Oder er hat PR irgendwas und wird ganz plötzlich auf PR- zurückgestuft.

Linktauschpartner sind in vielen Fällen sehr nervig, da man sie überwachen muss. Jeder zockt jeden ab. Oder vielmehr: fast alle zocken fast alle ab. Lieber für sich selbst arbeiten und aufbauen.

Bis auf zwei Webkataloge in D bringen alle anderen sowieso eher nichts. Bei einigen sieht man es leider erst auf den zweiten Blick.

Wulffy said...

Was mir noch einfiel: Zu viele Backlinks braucht man nicht. Es geht auch mit wenigen auf Platz 1, da es kaum an der Anzahl der Backlinks liegt. (und auch nicht daran, dass man ansonsten ein paar "wirklich gute" brauchen würde) - Quatsch.